Ergebnisse der Kinder- und Jugendbeteiligung zum Verkehrsentwicklungsplan Kassel 2030 - Engelsburg Gymnasium


Am 26. Juni 2014 nahm eine achte Klasse des Engelsburg Gymnasiums an dem Projekttag zur Kinder- und Jugendbeteiligung im Rahmen des Verkehrsentwicklungsplan Kassel 2030 teil.

Studierende der Universität Kassel arbeiteten an sieben Schulen mit Schülerinnen und Schülern zusammen, um Vorschläge für die Verbesserung der Verkehrssituation in Kassel zu entwickeln. Nach einem Einblick in den Verkerhsentwicklungsplan und auf bisherige Maßnahmenvoschläge, erkundeten Schülerinnen und Schüler mit Tablet-Computern die Umgebung ihrer Schule, machen Fotos von Verkehrssituationen und überlegten, was hier geändert werden muss.  

Ergebnisse des Engelsburg Gymnasiums:

Altmarkt

Maßnahme: Errichtung einer Fußgängerampel

Begründung: Angst in der Unterführung

Kommentar: Weniger Angsträume. Es ist gefährlicher über die Straße zu gehen.

 

 

 

 

 

 

 

Mitte (generell)

Maßnahme: mehr Fahrradwege

Begründung: Komplikation mit den Fußgängern und Autofahrern

Kommentar: Coole Idee mit dem Fahrradweg; Fahrradweg ist richtig markiert; Nur wenn die Autos genauso viel Platz kriegen

 

 

 

Friedrich-Ebert-Straße - Kathäuser Straße 

Maßnahme: Fußgängerampel an der Baustelle

Begründung: Umleitung der Busse auf die Straße

Kommentare: Fußgängerampeln sind, denke ich, aus logistischen Gründen nicht realisierbar. Schienen müssen erneuert werden. Baustelle ist bald wieder weg. Baustellen sind nötig.

 

 

Mitte (allgemein) 

Maßnahme: Konrad sollte eine einfachere Bedienung bekommen, und eine bessere Standortverteilung haben.

Begründung: Von 25 Befragten unterschiedlicher Altersklassen nutzte nur eine Passantin auf dem Königsplatz Konrad.

Kommentare: Gute Idee; Schwere Umsetzung; Kostet zu viel; Es gibt schon genügend Standorte; Wer soll dafür zuständig sein, die Fahrräder umzustellen? Ist egal. Werden Abends umgestellt.

 

 

 

Scheidemannplatz - RT-Tunnel

Maßnahme: Asphaltierter Fahrradweg 

Begründung: Fahrräder können nur auf der Straße zwischen den Autos fahren. Der ungenutzte Pflasterweg neben dem Tunnel könnte zum Fahrradweg gemacht werden.

Kommentare: Komplett nötig! Der Fahrradfahrer muss dann am Scheidemannplatz an der Ampel warten und wird diese nicht beachten. Eigentlich unnötig. Nicht möglich.

 

Scheidemannplatz 

Maßnahme: Ampel der Autos sollte auf Ampel der Fußgänger abgestimmt sein.

Begründung: Obwohl die Fußgänger grün haben, dürfen auch die Autos den Fußgängerweg überkreuzen.

Kommentare: Es gibt Wartezeiten und die Fußgänger gehen dann auch bei rot (ich verpasse vielleicht meine Bahnen, weil ich länger brauche). Extra ein Warnzeichen und Autofahrer achten trotzdem nicht darauf. Die Ampelzeiten verlängern sich, man muss ewig warten. Finde ich gut, wurde da fast auch schon mal angefahren. Längere Wartezeiten.

 

 

Friedrich-Ebert-Straße - Haltestelle Karthäuser Straße 

Maßnahme: Anbringen einer Ampel oder Zebrastreifen 

Begründung: Man sieht die kommenden Autos nicht.

Kommentare: Unbedingt notwendig! Notwendig, es sind schon öfter Unfälle mit Fußgängern dort passiert. Momentan ist doch noch Baustelle (es kommt garantiert wieder eine Ampel hin). Viele steigen da aus, viele Autos übersehen die Schüler. Sehr gefährlich, Autofahrer achten nicht auf Fußgänger. Gute Idee mit der Ampel

 

 

Auedamm 

Maßnahme: Einbahnstraße oder Ampel 

Begründung: Zu enge Fahrbahn, Gleichberechtigung aller Verkehrsteilnehmer ist nicht gewährleistet.

Kommentar: Man kann auch einfach ein LKW- und Busverbot machen

 

 

 

 

Fünffensterstraße Ecke Karlsstraße

Maßnahme: Errichtung eines Ampelsystems

Begründung: Fußgänger werden oft nicht beachtet, sowohl von Autofahrern, als auch von Radfahrern.