Jetzt doch: Videoleinwand im Auestadion!


Die geplante Videoleinwand, welche im Auestadion an der Südtribüne angebracht werden soll, wird vor den Kommunalwahlen in Kassel nicht mehr gebaut, aber vor der Leichtathletik-Meisterschaft angebracht. Der Bau verzögerte sich wegen schlechter Absprache zwischen Stadt Kassel und dem Land Hessen. Der nötige Unterstützungsantrag wurde Ende des Jahres 2010 und somit zu spät an das Ministerium des Landes Hessen geschickt, welches dem Projekt unter die Arme greifen sollte. Eine Antwort vom Land Hessen kam ebenfalls zu spät, durch diese Fehler hätte der Bau fast nicht stattgefunden.

Der Termin für die Entscheidung des Baus wurde am 25.03.11 bekannt gegeben. Finanziell gab es keine Probleme, da die ungefähr 400.000 € hohen Kosten zwischen Stadt, dem KSV und dem oben genannten Unterstützungsbeitrag geteilt werden sollten. Da der KSV im Jahr 2010 Gewinn gemacht hat, konnten sie alle Schulden begleichen und haben nun keine Schulden mehr. Die Fans und die Mannschaft des KSV wünschen sich eine Videoleinwand, welche sie jetzt auch bekommen.

Mit einer festen Videoleinwand im Stadion kann der KSV durch Werbung Geld einbringen, wie unser Interview mit Torsten Pfennig, Pressesprecher des KSVs ergab. Wäre die Videoleinwand nicht gebaut worden hätte die Stadt eine mobile Leinwand für die Leichtathletik-Meisterschaft für 50.000 € pro Tag mieten müssen. Im Falle des Aufstiegs in die 3.Liga ist eine Videoleinwand wichtig, da man mit dieser Zeitlupen, Wiederholungen und Spielstände übermitteln kann, dies sorgt für mehr Informationen und Emotionen.