Waschbären? Hui oder Pfui!?


Gestern noch süß, heute eine Gefahr für die Stadt?

Ein Kommentar von WG-SchülerInnen

Jeder in Kassel kennt die aus Nordamerika stammenden Waschbären. Aber nicht jeder weiß, dass sie zu einer Plage geworden sind. Allein in Kassel leben auf einem Quadratkilometer fast 50 erwachsene Waschbären. Dadurch, dass sie drei- bis vier mal im Jahr werfen, also Junge kriegen, verbreiten sie sich sehr schnell. Außerdem haben sie keine natürlichen Feinde und wenn man sie jagt, dann vermehren sich die Waschbären automatisch  mehr.

Waschbären sind sehr geschickt und können mühelos Dächer, Mülltonnen und gelbe Säcke öffnen, um entweder in den Dachboden einzusteigen, Futter zu finden oder einfach nur mit Sachen zu spielen. Die Waschbären haben schon vielen Leuten in ganz Kassel das Leben schwer gemacht und es gibt viele Vorwürfe an die Stadtverwaltung Kassel . Warum unternimmt man denn nichts gegen diese Viecher?

Sie zerstören ganze Häuser so, dass man diese dann renovieren muss. Das kostet sehr viel und die Versicherung zahlt so was nicht. Selbst wenn die Waschbären nur in den Dachboden einsteigen oder die Mülltonne umschmeißen und im Inhalt wühlen, ist es schwer, seinen Zorn zu unterdrücken. Die Verwaltung diskutiert schon über eine Abschaffung der gelben Säcke, da diese nicht „waschbärsicher“ sind, und die meisten Leute sie nicht vernünftig aufbewahren. Doch das ist nicht genug.

Meine Meinung und die Meinungen anderer sind gleich : Die Waschbären müssen weg, doch wie ? Eine Lösung ist noch nicht in Sicht.