Herkules wird UNESCO-Kulturerbe?!


Soll der Herkules zum UNESCO-Kulturerbe erklärt werden? Was ist die UNESCO?

Diese und andere Fragen stellten wir am 17. März 2011 Herr Engels (Kulturpolitischer Sprecher der CDU / Ortsvorsteher Wilhelmshöhe), den wir interviewten.

Die UNESCO ist eine Organisation welche sich für Bildung, Wissenschaften und Kultur einsetzt um sie zu schützen und zu erhalten.

Ein Projekt der UNESCO ist es kulturelle Orte zu erhalten und nicht in Vergessenheit geraten zu lassen.

Doch bevor der Herkules zum Kulturerbe erklärt wird kann, lässt die Stadt Kassel ihr Wahrzeichen restaurieren. Für die Restauration wurden schon von den 200 Millionen Euro, die für die Museumslandschaft zur Verfügung stehen, 39 Millionen für den Herkules ausgegeben. Das Geld wird vom Land Hessen finanziert. Wenn man sich den Betrag anguckt, kann man meinen, dass das Geld auch für Bildungseinrichtungen benutzt werden könnte. Es wäre nur ein Bruchteil der 39 Millionen Euro nötig.

Die Arbeiten am Herkules dauern von 2007 an und werden voraussichtlich 2012 beendet. Die Bewerbung kann unterschiedlich ausfallen, es sind zwei Seiten möglich, jedoch auch 1000 Seiten. Die Bewerbung des Herkules umfasst 19 Ordner. Dank der Restauration und Ernennung werden Planmäßig 680.000 Besucher pro Jahr, 300.000 mehr als zuvor kommen. Durch diesen Andrang von Besuchern, würde die Stadt Kassel mehr Einnehmen und einen berühmteren Status erhalten.

Die Gefahr besteht, dass der Bergpark durch den starken Besucherandrang nicht mehr so ruhig und idyllisch sein wird, wie bisher. Ein weiterer Punkt ist die zunehmende Verschmutzung durch den steigenden Tourismus, der Lebensraum für die Tiere würde sich stark eingrenzen. Für die zukünftigen Besucherstürme, welche den Herkules besichtigen wollen, werden höchstwahrscheinlich mit öffentlichen Verkehrsmitteln kommen müssen, da die Parkplätze nicht ausreichend sind.

All diese Aspekte haben positive und negative Wirkung auf den weiteren Werdegang des Herkules, Bergparks und der Stadt Kassel.