Ergebnisse der Kinder- und Jugendbeteiligung zum Verkehrsentwicklungsplan Kassel 2030 - Wilhelmsgymnasium


Am 23. Juni 2014 nahm eine neunte Klasse des Wilhelmsgymnasiums an dem Projekttag zur Kinder- und Jugendbeteiligung im Rahmen des Verkehrsentwicklungsplan Kassel 2030 teil.

Studierende der Universität Kassel arbeiteten an sieben Schulen mit Schülerinnen und Schülern zusammen, um Vorschläge für die Verbesserung der Verkehrssituation in Kassel zu entwickeln. Nach einem Einblick in den Verkerhsentwicklungsplan und auf bisherige Maßnahmenvoschläge, erkundeten Schülerinnen und Schüler mit Tablet-Computern die Umgebung ihrer Schule, machen Fotos von Verkehrssituationen und überlegten, was hier geändert werden muss.

Ergebnisse des Wilhelmsgymnasiums:

Hasselweg

Maßnahmen: Im Hasselweg soll der Grünstreifen verkleinert und die Straße entsprechend vergrößert werden. Zusätzlich soll dort ein Anwohnerparkplatz entstehen.

Begründung: Durch die entsprechenden Maßnahmen, wird die Straße verbreitert und es herrscht weniger Verkehr bzw. es sind mehr Parkplätze vorhanden. Somit wird die Straße für Fahrrad- und Autofahrer übersichtlicher und ist gleichzeitig sicherer befahrbar.

Kommentar: Ein generelles Parkverbot würde die Maßnahme noch deutlicher erscheinen lassen.

Bewertung: Platz 1 mit 65 Punkten

 

 

Lahnweg 

Maßnahmen: Im Lahnweg soll ein breiterer Gehweg entstehen und somit einheitliche Bürgersteine auf beiden Seiten vorhanden sein.

Begründung: Der Bürgersteig auf dem Foto zeigt, dass der Gehweg sichtlich immer kleiner wird. Er ist fast zu schmal für eine Person. Zudem ist er durch die Hecke der Anwohner zugewachsen, nicht barrierefrei und für Fahrradfahrer nicht befahrbar.

Kommentar: Aufgrund des wenigen Verkehrsaufkommens in der Straße nicht unbedingt nötig. Fahren dort so
viele Fahrradfahrer? Fahrradfahren ist
generell umweltfreundlicher und
sollte gefördert werden.

Bewertung: 2. Platz mit 54,6 Punkten

 

Kreuzung Druseltalstraße - Hasselweg

Maßnahme: Ampelschaltung an der Kreuzung so verändern, dass Fahrradfahrer und Fußgänger nicht gleichzeitig mit den Autofahrern grün bekommen.

Begründung: Die Straßenverkehrssituation ist ohne die Veränderung der Ampelschaltung für alle Verkehrsteilnehmer unübersichtlich und gefährlich.

Kommentar: Es wird nicht ganz klar, welche Verkehrsteilnehmer gleichzeitig grün bekommen. Durch eine veränderte Ampelschaltung könnte es passieren, dass weniger Autos die Kreuzung überqueren könnten – sonst gute Maßnahme.

Bewertung: 3. Platz mit 44,4 Punkten

 

Kunoldstraße

Maßnahme: Es soll in der Kunoldstraße im Abschnitt zwischen der Bayern- und Landgraf-Karl-Straße eine Einbahnstraße entstehen. Zudem soll der Lehrerparkplatz vor der Schule des Wilhelmsgymnasiums zum Anliegerparkplatz werden.

Begründung: Durch die beschriebenen Maßnahmen würde weniger Verkehraufkommen in diesem Bereich der Kunoldstraße herrschen, wodurch die Schüler/innen der Schule zu Stoßzeiten (Schulbeginn) sicherer zur Schule kommen. Durch den Anliegerparkplatz wird die Straße vergrößert und übersichtlicher. Durch die Einbahnstraße kommt es zu einem flüssigerem Verkehr.

Kommentar: Warum soll die Maßnahme nur in diesem Straßenabschnitt geschehen? Was passiert mit der anderen Straßenseite bei dieser Maßnahme? In welche Richtung soll die Einbahnstraße entstehen? Eventuell kommt es durch die Einbahnstraße in anderen Straßen zu einem höheren Verkehrsaufkommen.

Bewertung: 4. Platz mit 34,4 Punkten