Frank Oberbrunner (FDP)

Dreh- Erlebnisbericht mit Frank Oberbrunner

Ich habe mit meiner Gruppe Blau (Paul, Nicolas, Lea, Johanna und ich) den Politiker Frank Oberbrunner interviewt. Unterstützt haben uns Herr Lembke und noch ein paar andere vom Offenen Kanal. Gedreht haben wir am 23.3.12, um, im Rahmen des Projekts KasselAssel der Uni Kassel, Politikerportraits zu erstellen und um etwas über Politik zu lernen. Am Anfang waren die Vorbereitungen zu erledigen: einen Drehtermin ausmachen, ein Storyboard erstellen (was so ziemlich der wichtigste Teil war) und Fragen entwickeln, die interessant sind. Außerdem mussten wir lernen, wie man mit der benötigten Technik arbeitet, was sehr interessant war. Danach konnten wir am Drehtermin zum Rathaus gehen und mit dem eigentlichen Dreh beginnen. Als erstes mussten wir Ton und Bild überprüfen, die Kamera aufbauen und dem Politiker erklären was genau wir vorhaben. Wir haben im Fraktionsbüro der FDP gedreht, und Herrn Oberbrunner unsere Fragen gestellt, aber wir mussten ein paar Fragen weglassen, ein paar Dinge neu drehen, und so haben wir bis zu drei Stunden gebraucht bis alles im Kasten war. Es war sehr interessant einmal  etwas zu filmen, ich war für den Ton zuständig. 

Ich fand das Projekt sehr interessant, und hoffe, dass noch viele andere Schüler genau so viel Spaß haben werden! ;)

Der Dreh eines Politikerporträts von Frank Oberbrunner

„Wie sind Politiker?“, diese Frage wurde uns am Anfang des Projekts KasselAssel im Rahmen eines Vier-Ecken-Spiels gestellt. Unsere vier Antworten fielen überwiegend negativ aus, wie z.B. hinterlistig, bestechlich, … Nur wenige Schüler und Schülerinnen ordneten sich bei der einzigen positiven Beschreibung von Politikern ein. Wir, die Klasse 7c des Lichtenberg-Gymnasiums, hatten also überwiegend ein schlechtes Bild von Politikern. Woran lag das wohl? Vielleicht an Unkenntnissen, oder an negativem Auftreten von Politikern in der Presse. Vielleicht sind Politiker wirklich „falsche“ Leute, oder einem wird der Eindruck dadurch vermittelt, dass negative Vorfälle in den Medien breitgetreten, und positive Ereignisse damit verschluckt werden. Doch damit haben wir uns im Rahmen des Projekts nicht weiter auseinander gesetzt. Es sind bloß Spekulationen.

Zunächst wurden wir in insgesamt sechs Gruppen gelost. Meine Gruppe hatte den Kommunalpolitiker Frank Oberbrunner zugeteilt bekommen. Wir, das heißt: Lea, Nicolas, Frederike, Paul und ich, bekamen jeder einen Steckbrief von Frank Oberbrunner, den dieser selbst ausgefüllt hatte. Anschließend sollten wir uns Fragen überlegen, die wir für unser Interview verwenden wollten. Anfangs fiel es uns noch relativ schwer zu entscheiden, was wichtig und was unwichtig war, aber mit der Zeit sammelten wir immer mehr Fragen, die wir dann in eine sinnvolle Reihenfolge brachten. Als nächstes sollten wir einen Drehplan entwerfen.

Mit dieser Vorbereitung fuhren wir am Freitag, den 23. März nach anfänglichen Schwierigkeiten in das Rathaus. Wir hatten vergessen, uns vom Unterricht befreien zu lassen, was jedoch notwendig war, weil wir eine Stunde vor Unterrichtsschluss am Drehort sein mussten. Dort kamen wir um 12.30 Uhr an und mussten die Kameras aufbauen und die Technik ausprobieren. Zum Glück war alles in Ordnung und wir konnten uns pünktlich um 13.00 Uhr am vereinbarten Drehort, dem Fraktionsbüro der FDP im Rathaus, mit Herrn Oberbrunner treffen.Es war kein Problem den Raum zu finden und schnell standen wir vor der Tür des Fraktionsbüros.

Wir waren kurz vor unserem ersten Zusammentreffen mit dem Politiker. Wie wird er wohl sein? So wie wir es erwartet, oder erhofft hatten oder doch ganz anders? Unser erster Eindruck war eigentlich positiv. Vor uns stand der Politiker, mit dem wir uns in den letzten Tagen beschäftigt hatten. Er wirkte nett und offen. Im Fraktionsbüro mussten wir zuerst ausprobieren, ob wir unseren Drehplan so umsetzen konnten, wie wir es vor hatten.Eigentlich hatten wir geplant, das Interview vor dem Fenster zu drehen, doch da die Lichtverhältnisse nicht sehr gut waren, verlagerten wir das ganze Geschehen an den Tisch, wo Lea und Nicolas Frank Oberbrunner interviewten, was Paul mit der großen Kamera aufnahm und ich mit der kleinen Kamera. Frederike war verantwortlich für den Ton.

Das Interview verlief zum Großteil nach Plan. Danach drehten wir noch die Begrüßung, die komplett geschauspielert war, da wir uns mit ihm ja bereits seit über einer Stunde unterhielten. Als letztes drehten wir noch die Schnittbilder. Als alles fertig war und wir auch noch eine Szene vor dem Rathaus gedreht hatten, waren wir zufrieden, obwohl wir unseren Drehplan komplett abändern mussten. Aber wir hatten auch keine große Lust mehr noch etwas anderes zu drehen, was wir zum Glück auch nicht mehr mussten. Es war schon nach 14.00 Uhr war und wir hatten zwischendurch keine wirkliche Pause gemacht. Ich glaube, wir waren alle froh, als wir alles wieder eingepackt hatten und unser erlebnisreicher, aber auch anstrengender Dreh vorbei war.

Hat sich unser Bild von Politikern geändert? Sehen wir sie jetzt vielleicht als nette, zuvorkommende, hilfsbereite Menschen, die sich in ihrem Job voll für die eigenen und die Interessen anderer einsetzen? Das muss wohl jeder selbst entscheiden. Doch insgesamt kann man sagen, dass es ein interessantes Projekt war, bei dem jeder etwas dazu gelernt hat.

Interview mit Frank Oberbrunner

Am Freitag, den 23.03.12, waren wir im Rathaus und haben Frank Oberbrunner interviewt. In der Schule war es schon hektisch, da wir zwei Stunden früher aus der Schule aufbrechen mussten. Nicolas, Johanna, Lea, Frederike und ich haben unsere Handys geholt. Jeder musste seine Eltern anrufen und Frau Sindelar bestätigen, dass wir die Schule verlassen dürfen. Dann fuhren wir zum Rathaus.
Das Fraktionsbüro der FDP war leicht zu finden. Herr Oberbrunner erwartete uns schon und wir begrüßten uns nett. Das Büro hatte zwei Zimmer. Als wir endlich mit dem Interview anfangen wollten, mussten wir die Kamera oft wegen des Lichts umstellen. Schließlich haben wir mit dem Interview begonnen. Wir haben ihm viele Fragen gestellt und es hat sehr Spaß gemacht.Bei manchen schnell zu beantwortenden Fragen ist Herr Oberbrunner die ganze Zeit abgeschweift und hat dann Ewigkeiten erzählt.
Nachdem das Interview zu Ende war, haben wir uns verabschiedet und noch ein paar Schnittbilder gedreht, wie z.B. das Anklopfen an der Tür. Wir haben uns halb schlapp gelacht als wir am Büro vorbeigelaufen sind, statt davor stehen zu bleiben. Insgesamt fand ich es sehr gut. Am Anfang hatte ich ein Bild von den Politikern, dass sie sich nur um ihre Arbeit kümmern. Aber Herr Oberbrunner hat auch ein privates Leben und hat über seine Hobbys und seine Familie erzählt. Ich habe nicht erwartet, dass er so nett sein wird. Insgesamt war das Interview eine tolle Erfahrung, weil ich viel über Politiker gelernt habe.

Ein langer Tag mit Frank Oberbrunner

Die Regisseurin Johanna, Kameramann Paul, Tonfrau Frederike und die Interviewer Lea und Nicolas sind nach viel Stress zum Rathaus gefahren. Wir wollten ins Rathaus Frank Oberbrunner interviewen, doch die Lehrer und die Schulleitung wussten davon nichts. Wir mussten zwei Schulstunden früher gehen. Wir riefen alle unsere Eltern an um nach ihren Okay zu fragen. Zum Glück waren alle damit einverstanden. Wir machten uns auf zum Rathaus.

Wir waren pünktlich und ließen uns bei schönem Wetter von Herr Emde die Kameraführung erklären. Als wir fertig waren, checkten wir erstmal unsere Fragen. Erst fanden wir Herr Oberbrunners Büro nicht und wir mussten nachfragen. Wir fanden es und Herr Oberbrunner und seine Sekretärin empfingen uns freundlich. Wir stellten die Kameras auf und fingen an zu interviewen.

Herr Oberbrunner antwortete immer mit einem freundlichen Lächeln im Gesicht. Leider waren seine Antworten viel zu lang und uns wurde langweilig. Nach den Fragen drehten wir wie Lea und Nicolas in sein Büro kamen. Wir mussten es mehrmals drehen da z.B. Lea nicht im Bild stand oder beide zu früh ins Büro kamen. Als wir auch damit fertig waren, filmten wir noch wie wir vor dem Büro standen und klopften. Dabei passierte nichts wirklich Spannendes. Danach filmten wir unseren Weg zur Tür. Wir liefen zuerst ohne Absicht an dem Büro vorbei und mussten dann lachen. Als auch dies vorbei war filmten wir wie wir ins Rathaus gingen.

Merkwürdiger Weise fingen wir mit dem letztem Schritt an und hörten mit den ersten Schritt auf. Es war alles sehr lustig und wir haben viel gelacht. Es hat sehr viel Spaß gemacht. Herr Oberbrunner hat zwar lange, aber auch spannende Antworten gegeben. Am Ende freute er sich sehr über die von uns mitgebrachten Mozartkugeln. Wir würden alle jederzeit Lust haben, noch einmal so ein Interview zu führen.

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