Videoleinwand im Auestadion ?


Seit Ende des letzten Jahres wird über den Bau einer Videoleinwand im Auestadion diskutiert. Die für die Leichtathletikmeisterschaften am 23./ 24. Juli so dringend benötigte Video-Matrix-Tafel musste fast gemietet werden, da sich die Stadt Kassel und das Land Hessen zu lange über die Finanzierung des Projektes gestritten hatten.

Das Projekt sollte 400.000 Euro kosten, der KSV Hessen Kassel hätte sich mit 55.000 € beteiligt, die Stadt mit 165.000 Euro und die somit fehlenden 180.000 Euro sollte das Land Hessen dazugeben. Am 21.12.10, wieder einmal viel zu spät, schickte unser OB Bertram Hilgen einen Unterstützungsantrag ans Ministerium von Hessen. Das Land Hessen blieb wie gewohnt ungenau, und gab erst viel zu spät eine Antwort. 

Die kleinlaute Antwort des Landes, dass ein Kostenvoranschlag fehle, stimmt zwar, ist aber auch nur eine Ausrede für die schlechte Kommunikation der beiden Seiten. Die Frage, wer schuld ist, kann nicht eindeutig beantwortet werden, doch so viel steht fest: Es müssen sich grundlegende Sachen im Rathaus und im Ministerium hinsichtlich der Schnelligkeit und Genauigkeit von Bearbeitungen verschiedener Projekte ändern. 

Fast hätte dieser Fehler, der einfach verhindert hätte werden können, die Stadt 100.000 Euro gekostet, auf denen der Steuerzahler sitzen geblieben wäre.

Wir finden es gut, dass die Videoleinwand nun doch gebaut wird, da man sich dann als Fan im Auestadion die Wiederholung eines Tores ansehen kann. Außerdem könnte sich das Schiedsrichtergespann vergewissern, ob sie die richtige Entscheidung getroffen haben.